Donnerstag, 13. März 2008


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mein Doggenforum

Dienstag, 29. Januar 2008

Umweltschutz


Auslaufendes Öl von Herrn Wittkowskis Auto dies in den Gulli verläuft und der Rest in die Erde.Dies nimmt Herr Witkowski absichtlich in Kauf da er öfters aufmerksam gemacht wurde wegen des Ölverlustes und ist kein Einzelfall .Kann man dies als Assozial einstufen??Oder Sozialer Mensch??





Und wer soll diesen Einsatz BEZAHLEN?? Die Steuerzahler!!Herrn Wittkowskis Zahlungsmoral merfach bei Handwerkern,Strom und Wasserlieferanten verschuldet usw.
wird diese Rechnung wie manchmals üblich auch nicht begleichen ?? 3 F.Männer im Einsatz incl. 2 F.Autos ,ja was das kostet!!! Dann lieber sich den Rechnungen entziehen ab nach Österreich!!

Auf Grund der Polizei wurde von denen die die Feurwehr angerufen
dessen schneller pflichtbewusster Einsatz weiter Umweltschäden vermieden.Feurwehren sind nicht nur Brandschützer sondern auch Umweltschützer!!!




:Eindeutig zu erkennen die Ölspur vom Auto BMW Wittkowski die sich irgendwo ins Grundwasser Gulli verläuft (Foto aufgenommen unter Zeugen um keine Manipulation vorzuteuschen)

Da Herr Johannes Wittkowaki es pflegt seit Jahren mit alten Autos die immer Öl verlieren durch die Gegend fährt dadurch wesentliche Mengen verschmutztes Öl die Umwelt sehr belastet (Grundwasser)Herr Witkosky denkt er hat eine 2.Welt im Kofferraum und wenn er unsere Umwelt verschmutzt wird diese ausgetauscht.Oder man zieht nach Österreich die benötigen bestimmt auch ölverschmutzte Strassen und Grundstücke
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style="font-size:180%;">Umweltschutz

bezeichnet den Schutz der Umwelt vor störenden Einflüssen oder Beeinträchtigungen, wie beispielsweise Umweltverschmutzung, Lärm, globaler Erwärmung und Flächenversiegelung bzw. Flächenverbrauch. Ausgangspunkt des Umweltschutzes ist die Erhaltung des Lebensumfelds der Menschen und ihrer Gesundheit. Dies schließt auch den Schutz der die Menschen umgebenden Natur in einem gewissen Umfang mit ein. Trotz dieser unterschiedlichen Perspektiven haben Umwelt- und Naturschutz im konkreten Zusammenhang oft identische Ziele; im Einzelfall gibt es aber auch Zielkonflikte.
Das neuzeitliche Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelte sich in den westlichen Ländern in den 1960er Jahren, als man feststellte, dass sich industrielle Tätigkeiten sehr nachteilig auf die Umwelt auswirken können. Maßgeblich zu diesem Wertewandel beigetragen haben offensichtliche Missstände wie das Fischsterben im Rhein, Versauerung von Gewässern oder spektakuläre Chemiekatastrophen wie etwa in Seveso oder Bhopal.
Vielen Schwellen- und Entwicklungsländern fehlen oftmals die nötigen Ressourcen für effektive Umweltschutzmaßnahmen. Globale Auflagen, zum Beispiel durch das Kyoto-Protokoll, werden von diesen Ländern oft nicht akzeptiert mit der Argumentation, dass die Industrienationen zum größten Teil für globale Umweltschäden verantwortlich sind. Bei lokalen Problemen, wie dem Einsatz akkumulativer Pestizide fehlen oftmals bezahlbare Alternativen. So wird DDT trotz erwiesener Umweltgefahren weiterhin großflächig zur Insektenbekämpfung eingesetzt.
Die Probleme des Umwelt- und Klimaschutzes entstehen ganz überwiegend durch die Erzeugung und Nutzung von Energie. Hier könnte die Nutzung von erneuerbaren Energien Abhilfe schaffen. Klima- und Umweltschutz sind integraler Teil dieses Konzeptes und verursachen daher keine Mehrkosten.
Inhaltsverzeichnis[Verbergen]
1 Deutschland
2 Supranationaler Umweltschutz
3 Typen der Umweltprobleme
4 Umweltschutz – Studium und Beruf
5 Literatur
6 Siehe auch
7 Weblinks


Deutschland [Bearbeiten]
In Deutschland sind von staatlicher Seite in erster Linie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) für den Umweltschutz zuständig. Auf Länder- und Landkreisebene sind weitere Behörden auf dem Gebiet des Umweltschutzes tätig. Das Bundesumweltministerium veröffentlicht jährlich u. a. Zustandsberichte; die letzten Jahrgänge dieses Berichts sind im Internet abrufbar.
Nachdem Mitte der 1980er Jahre der Bereich Umweltschutz zu einem Diskussionsthema wurde und in der Amtszeit des Bundesumweltministers Klaus Töpfer (CDU) viele sinnvolle Änderungen in der Umweltgesetzgebung vollzogen worden waren, gelang es in der Zeit, in der Angela Merkel das Amt der Umweltministerin bekleidete, dem Umweltministerium nur noch gelegentlich, seine Anliegen in einer Bundesregierung durchzusetzen, die unter den Bedingungen von Globalisierung und Wirtschaftskrise den Umweltschutz als Hemmschuh statt als Motor der wirtschaftlichen Innovation sah. Der Umweltschutz wurde durch die rot-grüne Regierung 1998–2005 wieder nachdrücklicher verfolgt, wenn auch durchaus mit nicht stringenter Gesetzgebung und mit den gleichen internen Konflikten.

Supranationaler Umweltschutz
Im Bereich des Umweltschutzes wird der nationalstaatliche Einfluss immer geringer. Durch den steigenden Grad an internationalen Kommunikationsnetzwerken und weltwirtschaftlicher Verflechtungen entsteht auch immer mehr kollektive Verantwortung für die Umwelt. Die Staaten werden dazu gezwungen gemeinsam nach Problemlösungen zu suchen. Umwelt kennt keine Grenzen, jedenfalls keine von Menschen gezogenen. Wenn durch industrielle Herstellung erzeugte Verschmutzung in einer Region auf die übrigen Teile der Welt ausstrahlt, dann wird sie zu einer Angelegenheit aller. Länderübergreifende Umweltpolitik rückt folglich zunehmend in das außenpolitische Blickfeld zumindest der Staaten, denen durch die Summe der globalen Umweltverschmutzung auch höhere Umweltbelastungen entstehen. Internationale Foren und Organisationen sind eine Antwort auf diesen Prozess.
Die erste internationale Umweltschutzkonferenz fand 1972 in Stockholm statt (s. Konferenz der Vereinten Nationen über die Umwelt des Menschen).

Typen der Umweltprobleme
Umweltprobleme, auf die der Umweltschutz reagieren soll, lassen sich nach verschiedenen Kriterien einteilen, z. B. nach den betroffenen Umweltbereichen (Umweltmedien Boden, Wasser, Luft; Ökosysteme) oder auch räumlich:
lokale (z. B. Luftverschmutzung in Ballungszentren)
grenzüberschreitende (z. B. Verschmutzung grenzüberschreitender Flüsse)
globale (z. B. Belastung der Atmosphäre, Ozonloch)
internationale (z. B. Kriege …)

Umweltschutz – Studium und Beruf
Studium und Berufstätigkeiten auf dem Gebiet des Umweltschutzes lassen sich vor allem zwei großen Gruppen zuordnen:
1. Technischer Umweltschutz oder Umweltingenieurwesen. Entsprechende Studiengänge sind in der Regel ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten zugeordnet. Die meisten werden von Fachhochschulen angeboten (Übersicht Umweltschutz-Studiengänge an Fachhochschulen) An Universitäten kann man Technischen Umweltschutz z. B. an der TU Berlin studieren (Technischer Umweltschutz)
2. Umweltplanung, in den englischsprachigen Ländern „environmental planning“. In Deutschland ist für solche Studiengänge die Bezeichnung Landschaftsplanung häufiger. Außer an einer Reihe von Fachhochschulen ist ein Studium der Umweltplanung auch an einigen Universitäten möglich, z. B. an der Universität Hannover (Landschaftsarchitektur und Umweltplanung) und der Technischen Universität München (Landschaftsplanung, Umweltplanung und Ingenieurökologie).

Literatur
„The Ecological Crisis as Part of the Multi-Dimensional Crisis and Inclusive Democracy“ by Takis Fotopoulos, in: ’The International Journal of Inclusive Democracy, Vol.3, no.3, 2007 [1]
Hans-Joachim Koch, Susan Krohn: Umwelt in schlechter Verfassung? Der Umweltschutz nach der Föderalismusreform. Natur und Recht 28(11), S. 673–680 (2006), ISSN 0172-1631
Takis Fotopoulos: „The Multidimensional Crisis and Inclusive Democracy“. Athens 2005. Englische Online Ausgabe: [2]
Torsten Mertz: Schnellkurs Ökologie. Dumont-Verlag, Köln 2006, ISBN 3-8321-7638-1
Bernhard Verbeek: Die Anthropologie der Umweltzerstörung, 1998, ISBN 978-3896780997


Wiktionary: Umweltschutz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Links zum Thema Umweltschutz im Open Directory Project
Aktiver Umweltschutz
www.Umweltschutz-NEWS.de – Aktuelle Umweltnachrichten aus Deutschland und der Welt – täglich neu recherchiert
www.bmu.de – Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
www.umweltbundesamt.de – Homepage des deutschen Umweltbundesamtes
www.umwelt-online.de – Umwelt online (Umweltrecht)
www.dbu.de – Deutsche Bundesstiftung Umwelt – Sie fördert innovative beispielhafte Projekte zum Umweltschutz
Übersichtsartikel zum Umweltschutz (Klima, Luft, Klärschlamm, Wasser); Quelle: FLUGS-Fachinformationsdienst am GSF – Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit
Informationen zur Umweltschutz-Situation in der Schweiz
Der Wald lebt, und die Atomkraft auch, Dirk Maxeiner und Michael Miersch über Umweltmythen, Die Welt, 7. September 2006
Grünbuch „Marktwirtschaftliche Instrumente für umweltpolitische Ziele“ – vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltschutz
Kategorie: Umweltschutz


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An diesen Fotos sollte jeder seine eigene Meinung bilden,wenn man an Hand der Fotos sein Anwesen neuen Besitzern in einen solch unzumutbaren und Katostrofalen Zustand übergibt.



Asozial oder Messi ?



oder alles beide?









abc


Messie-Syndrom-ein Ansatz und meine Kritik

c
"Es geht um Messies" - Radiosendung (Fortsetzung der Transkription) Siehe meine These am Schluss: Messietum ist eine Art Depresssion und wie eine solche zu behandeln. - Interessierte mögen beide Teile nach copy+paste eingehend studieren.
...Kazis: Also muss man sich das vorstellen als ein dauerndes Ringen im Hin und Her zwischen diesen Polen Ich müsste doch, ich will doch. Dieses chronische Widersprechen ist nicht nur in Bezug auf andere sondern auch in Dauer-Bezug auf sich selbst.
Rainer Rehberg: Ganz richtig ist, dass wir in dieser Situation ein inneres Ringen haben, jede Tätigkeit – und das tragische ist auch – eigene Initiativen rufen das aversive Muster hervor. Um zu verstehen, dass das so hartnäckig ist, ist auch wichtig zu wissen, dass die Aversion - des Kindes in der Frühentwicklung, des gedrängten, des genötigten, des geschlagenen Kindes – dass die Aversion das Gefühl der Selbstbehauptung ermöglich. Und wenn dieses Gefühl der Aversion wachgerufen wird, wird verhindert, dass die Gefühle aus dem erlittenen Zwang, von Ohnmacht und Schwäche, von Hilflosigkeit, von Überwältigung, bis hin zur Todesangst, dass diese Gefühle werden mit Aversion nicht unterdrückt – werden nicht wachgerufen [Das schlechte Gefühl, eine Unordnung zu haben wird unterdrückt. Man blickt darüber hinweg, weil man keine Lust, keine Kraft hat aufzuräumen. Man weiss, dass man ein Problem hat, schiebt es aber vor sich her.]
RR: Ich hab in dieser einen wichtigen Behandlung der Frau, die regelmässig später kam, nach ein paar Jahren von ihr gehört, dass wenn sie rechtzeitig losfahren wollte, genau diese Gefühle, die ich beschrieben habe – was ja kaum nachvollziehbar ist, wenn ich rechtzeitig zum Analytiker losfahre, warum sollte ich Todesangst erleben, also das ging bis zur Todesangst. Und wenn sie sicher war, dass sie später dran kam, dann war das nicht der Fall [Irrationale Ängste tauchen zuweilen auf; die unterdrückt man. Der Analytiker war wohl für sie eine Art Elternperson. Da ist ein spezieller Mechanismus am Werk (Übertragung), der mit dem Messietum eigentlich nichts zu tun hat. Natürlich hängt das mit der Grundbefindlichkeit der Person zusammen, aber da darf man sich nicht ablenken lassen. Das ist meine Meinung.]
Kazis: Das, was für Uneingeweihte als Schlampigkeit, als Unordnung, vielleicht aussieht, ist in Tat und Wahrheit eine innere Struktur, die für die Betroffenen übermächtig ist [So wie es auf deinem Schreibtisch aussieht, ist es in deinem Kopf]. Wir haben jetzt von Zwang gesprochen, aber noch nicht von Sucht, und die spielt ja offenbar auch noch eine grosse Rolle.
RR: Es ist richtig, dass wir die Such als häufige Begleiterkrankung der Messies finden. Es wird die ADS-Störung genannt. Ich nenne hier auch den Alkohol, und ich nenne das zwanghafte Sammeln. Ein grosser Teil der Messies aber nicht alle, sammelt suchtartig. Jetzt ist wichtig zu verstehen, dass Sucht eine Art von Selbstbehandlung [Kompensation] ist. Der Trinker behandelt sich mit Alkohol, der Drogenabhängige mit Drogen [so beginnt die Sucht, nachher erhält sie sich selbst, wird zum Selbstläufer], der Esssüchtige mit Essen, der Arbeitssüchtigte mit Arbeit. Es ist ein ganz wichtiges Merkmal, dass diese Menschen durch ihre Früherfahrung sehr häufig ein Bindungsmuster entwickeln, in dem sie sich verschliessen, in dem sie nähere Kontakte (zu andern) vermeiden, und auch grosse Ängste haben, sich einem Helfer auszuliefern [Sie haben v.a. Ängste, dass sie gedrängt werden, sich von Dingen zu trennen, was sie nicht können].
Kazis: Heisst das, wenn’s innen leer ist und auch ein bisschen kühl und vielleicht ein bisschen einsam, dann kann es tröstlich sein, wenn wenigstens die „Fülle“ einen umgibt?
RR: Es ist ein ganz zentrales Merkmal, für diese Menschen, dass sie in der Früherfahrung offenbar zu wenig Zuwendung erfahren haben [sorry, das ist Spekulation] und dass sie grosse Gefühle im emotionalen Gedächtnis von Verlassenheit in sich tragen und von daher als Schutz sich innerlich verschlossen haben und eher abgewendet haben von andern. Und als mich Frau Bönigk-Schulz vom Förderverein zur Erforschung des Messie-Syndroms damals für einen Vortrag geholt hatte, hatte damit zu tun, dass ich über Verlassenheitspanik und Trennungsangst ein Buch geschrieben hatte und sie aus ihrer Kenntnis der Szene wusste, dass Trennungsangst mit dem Hergeben ihrer Sammlung oder Teil der Sammlung zu tun hatte. Das spielt bei diesen Menschen eine sehr grosse Rolle.
Kazis: Rainer Rehberger, wir haben nun ganz individuell dieses Problem angesehen. Aber spielt nicht auch die Gesellschaft, die diese Menschen umgibt, eine grosse Rolle? – Und wir leben nun eigentlich auch in einer Messiegesellschaft. Wir haben einen Überfluss von Gütern, wir haben eine Überproduktion von Dingen. Es umgibt uns dauernd viel zu viel, nicht nur Dinge sondern auch Reize. Ist überhaupt die Störung in einer anderen Gesellschaft, die beispielsweise von Armut und Kargheit geprägt wäre, denkbar?
RR: Ich hab natürlich nur beschränkte persönliche Erfahrungen, aber generell würde ich sagen, die Wegwerfgesellschaft, die wir haben, und die Tatsache, dass wir im Überfluss z.B. von Papier zu tun haben, dass wir ungewollt jeden Tag soviel Werbung ins Haus kriegen, dass ist sicher eine Bedingung. Eine andere Bedingung in der Gesellschaft ist, dass Familien, in denen eine grosse soziale Unordnung herrscht, für Kinder Bedingungen bereit hält, in denen die Kinder mit mangelnder Zuwendung, mit mangelnder Förderung, mangelnder Aufmerksamkeit zu tun haben. Und diese Erfahrung des Mangels steckt nun in den Leuten. Aufgrund der sozialen Unordnung in den Familien – und da nenn ich einfach mal die Migration als ein häufig gefundenes Familienschicksal. Also dass die Eltern Flüchtlinge waren, dass die Eltern in der Nachkriegszeit Flüchtlinge und dann später Wirschaftsflüchtlinge sozusagen waren, und dass diese Eltern in der Not der Flucht, des Heimatverlustes usw. den Kindern nicht so viel Zuwendung geben konnten, wie die Kinder das gebraucht hätten, und das führt zu diesem tiefen Gefühl von Mangel im emotionalen Gedächtnis, und dieser Mangel wird unterstützt durch das, was wir in der Wegwerfgesellschaft haben. Dieser Überfluss an Gütern führt nun dazu, dass die Leute nichts hergeben können und soviel ansammeln, dass sie dann schier darin ersticken.
Kazis: RR, in der Beschreibung Ihres Buches steht, dass Messie-Syndrom nimmt zu. Worauf führen Sie das zurück. Ist das die Aufmerksamkeit der Fachleute. Sie sagten selber, Sie hätten dies am Anfang teilweise übersehen und nicht wirklich ernst genommen, sondern eher als Begleitphänomen beiläufig registriert. Hat das mit der Wahrnehmung oder mit der Bekanntmachung dieses Themas zu tun, oder hat es wirklich mit einer gesellschaftlichen und individuellen Entwicklung zu tun.
RR: Ich denke, beides kommt zusammen. Einmal ist zu sagen, dass wir als Fachleute, d.h. als Psychotherapeuten allgemein keine Hausbesuche machen, d.h. wir lernen die Menschen nicht in ihrem häuslichen Ambiente kennen [was ein Fehler ist]. Als ich dann mit den Messies konfrontiert war, habe ich mich erinnert, dass ich in den zehn Jahren meines Nachtnotdiensttätigkeit in Frankfurt hausärztliche Besuche getätigt habe, und gelegentlich in Wohnungen kam, an die ich mich heute noch erinnere, die Messie-Wohnungen waren nach meinem heutigen Wissen. Damals habe ich das mit dem allgemeinen Terminus „Verwahrlosung“ eingeordnet. Und das andere ist, dass ich durch die Medien und auch durch die Initiative von Sandra Felten [„Messie-Päpstin“] in den USA, dieser Begriff Messies zum Allgemeingut geworden ist, und das dies zu einer erfreulichen Veränderung im Selbsterleben der Betroffenen geführt hat, die heute viel eher als früher, sagen können „Ich hab ein Messie-Problem“, und die sich an die Selbsthilfeeinrichtungen wenden usw.
Dissonante Streicher-Musik
Kazis: „Messie“ klingt niedlich, aber klar wurde: Die Problematik ist komplex. Es liegt viel dahinter. Rainer Rehberger, der seit einigen Jahren in seiner ärztlichen Praxis mit desorganisierten Menschen individuell und auch in Gruppen arbeitet und nun zu diesem noch sehr unerforschten Gebiet ein Fachbuch verfasst hat, hält denn auch gar nichts von schneller Hau-Ruck-Hilfe von à la „Ärmel-hochkrempeln und Ran ans Chaos“. Welche Hilfe ist viel versprechender?
RR: Es ist ganz wichtig, dass wir uns der Frage der Behandlung zuwenden, und dass wir Leuten die sich informieren, an die Hand geben können, dass es wichtig ist, dass kein Hau-Ruck-Verfahren Aussicht auf bleibenden Erfolg haben kann. In aller Regel ist es auch so, dass wenn durch Massnahmen der Behörden da Wohnungen im Hau-Ruck-Verfahren geräumt werden, dass die Leute nach einer gewissen Zeit den alten Zustand wieder haben. Das andere ist, dass die Trennung von der Ansammlung vom Sammelgut von den Betroffenen in einer Weise erlebt wird, als ob etwas Lebenswichtiges ihnen weggenommen wird. – Auch wenn es nur alte Zeitungen sind. Und es ist ganz wichtig zu wissen, dass mit dem Gesammelten in aller Regel irgendeine mögliche Sinnstiftung verbinden, und dass die wach werdenden Gefühle von Sinnlosigkeit und von Hoffnungslosigkeit, die wach zu werden droht, wenn Messies einer Leere ausgesetzt sind; dass diese Gefühle der Sinnlosigkeit durch das Sammeln in Schach gehalten oder unterdrückt werden, und jedes Stück wird so erlebt, als ob irgendwann etwas damit angefangen werden könnte. Deswegen ist es ganz wichtig, dass das aufgezwungene Räumen … oder wie eine Betroffene erzählte - der Psychotherapeut sagte zu ihr, sie sollte sich erst mal einen Container bestellen und erst mal den ganzen Müll wegwerfen, und dann erst könnte sie zu ihm kommen - das ist in meinen Augen der falsche Weg. Wichtig ist, dass die Fachleute und Betroffene wissen, dass es um Zwänge geht. Und alle Fachleute wissen, dass Zwangsstörungen einen erheblichen therapeutischen Einsatz verlangen, und dass wir keine Zwangsstörung in kurzer Zeit überwinden können. Dass wird ganz deutlich, wenn wir zum Vergleich jemandem sagen würden, er solle bestimmte Charakterzüge ändern. Das kann man nicht durch irgendeine Willensaktion.
Kazis: Sie haben auch von Selbsthilfegruppen gesprochen. Was halten Sie davon?
RR: Als Selbsthilfegruppen spielen eine ganze wichtige Rolle für die Bewältigung der Schwierigkeiten, weil die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe eine Möglichkeit ist, soziale Kompetenz zu lernen, soziale Ordnung zu lernen, im sozialen Miteinander Ziele zu verfolgen; mehr soziale Verantwortung wahrzunehmen, um sich auch in andere besser einfühlen zu können. Das kann ich in Gruppen gut lernen.
Kazis [sehr verständnisvoll]: Und auch relativ angstfrei, weil ich davon ausgehen kann; die wissen, was mit Unordnung, mit Sammeln, mit Wollen und Nicht-können all das zu tun hat, und da kann ich mich mehr öffnen, da muss ich mich nicht so schützen, da muss ich auch nicht so Angst haben.
RR: Ja, und damit ist die Scham-Barriere von Anfang an nicht so vorhanden. Und das ist etwas ganz Wertvolles in den Selbsthilfegruppen oder auch in der Therapiegruppe, die ich mit den Betroffenen mache [Werbespot], dass die Schambarriere wegfällt und von da her die Ausgangsbedingungen, ein Mehr an sozialer Ordnung, ein Mehr an gegenseitigem Einfühlen zu lernen, aber auch gleichzeitig ein Mehr an Sich-abgrenzen-können gegen Übergriffe, auch der Behörden usw.. Das ist in solchen Gruppen gut gewährleistet. [Haben Messies ein Soziales Problem]
Schlussansage – Buchangabe:
Rainer Rehberger: Messies – Sucht und Zwang (2007)Psychodynamik und Behandlung bei Messie-Syndrom und Zwangsstörung
Meine These: Messietum als eine Art Depression
Rainer Rehberg vertritt die Aversions- oder Zwangstheorie (in der Kindheit erlittener Zwang - als Messie unterworfener Zwang), welche etwas für sich hat. Ich vertrete aber eher die physiologische Theorie: Messietum als Folge des Gehirnstoffwechsels (kann auch ererbt sein), welcher zwischen ADS und Depression anzusiedeln ist. Ich bin überzeugt, dass es letztlich eine Art Depression oder mit dieser verwandt ist, was die physiologischen Ursachen betrifft (wie übrigens auch das Burnout-Syndrom). Ich stütze mich da auf Frau Prof. Brigitte Woggon, welche sich zwar m.W. nicht explizit zum Messietum geäussert hat aber zu sehr verschiedenen Arten von Depression inklusive Zwänge. Das sogenannte Borderline-Syndrom (die Bez. ist historisch entstanden) mit oder ohne SVV ist übrigens auch unter Depression anzusiedeln (Selbstverletzendes Verhalten ist auch hier eine Reaktion, sog. "Kompensation" auf die Depression. Kompensation kann auch Spielsucht oder Sexsucht/Pornosucht sein.) Soviel mal zur "Grundlagenforschung", wenn man so will. Gestützt auf die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung ist das offenkundig. Jedes Verhalten, ob erwünscht oder unerwünscht, ist durch gewisse Vorgänge im Gehirn erklärbar.
Nun, wie kann eine Behandlung aussehen? Also, schweres Messietum, wie auch Zwänge, können mal mit Antidepressiva behandelt werden. Daneben kann man die üblichen Verfahren einsetzen, wie Verhaltenstherapie (auch Psychotherapie), Gruppenarbeit; Selbsthilfe-Gruppen). Falls Messietum eine Folge des falschen Denkens ist, dann wäre es mit "Philosophie" anzugehen. Das gilt für jede Sucht. Philosophieren heisst Fragen stellen und nach Antworten suchen, die nicht definitiv sein müssen. Man überlege sich: Was ist eigentlich das Wesen der Dinge, mit denen ich mich umgebe? Was bedeuten sie mir? Warum kann ich die Zeitungen, Hefte, Bücher nicht wegwerfen oder weggeben? Warum reut es mich, alte Kleider wegzugeben? Was will ich mit diesen Dingen noch anstellen, wenn ich die Zeit und die Kraft dazu habe? Wie ist meine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die sich stapeln? Nehme ich sie überhaupt (noch) wahr, wenn ich meine Aufmerksamkeit nicht willentlich auf sie richte? Was haben die Dinge für einen Wert? etc. Manchmal braucht es einfach einen Klick im Kop
J. Wtttkowski J.Sammelleidenschaft
Messi??




























































































Als ich vor geraumer Zeit mit meiner Fam. und schutzbedürftigen Tieren ein Anwesen mir zu Besitz nahm .musste ich zu meinen und Fam.Angehörigen Erschrecken feststellen,dasss das Anwesen zum Teil auch die Räume in einen katostrofalen Zustand waren.Wie soll man solche Menschen Bezeichnen und sich deibei noch wohlfühlen?


Asozial?? Die Unfähigkeit zum Leben in der Gemeinschaft.

Der Begriff asozial ist als Gegenbegriff zu „sozial“ gebildet, wird jedoch oft im Sinne von „antisozial“ (= gemeinschaftsschädigend) verwendet. Beides sind Kunstworte, aus griech. „a-“ (deutsch „un-“) bzw. „anti-“ (deutsch „gegen-“) plus lat. „socialis“ (für „gemeinschaftlich“). „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individual-Verhalten: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen. Der Begriff „asozial“ wird aber auch häufig auf Gruppen bezogen, die in ihren Verhaltensweisen von den geforderten gesellschaftlichen Normen (z.T. bewusst) abweichen.

Ich erlaube mir dies Urteil weniger und möchte auch keinen an den Pranger stellen sondern
verbinde solche Zustände nach meiner Ansicht auch als
"Messi Syndrom"